12 Mai 2011

Digitalrechner feiert heute 70. Geburtstag!

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Am 12. Mai 1941 stellte Konrad Zuse seine Z3 einem Kreis von Wissenschaftlern vor. Das Original wurde bei einem Bombenangriff 1943 zerstört. Heute befindet sich ein funktionsfähiger Nachbau im Deutschen Museum München.

Damals war es eine Sensation - heute belächelt man die Funktionen der Z3. Gerade mal die Grundrechenarten konnte die Z3 ausführen. Zuse verwendete das "Binäre Zahlensystem" und variable Kommatstellen. Mit Hilfe von 2500 Spulen und Relais wurde der "Rechenapparat" realisiert. dazu waren mehrere große Schränke nötig, die insgesamt über eine Tonne wogen. Der Ernergiebedarf war immens: 4000 Watt!

Als Taktgeber für die klackenden Schalter benutzte Zuse eine sogenannte "Taktwalze". Diese drehte sich gemütlich 5,3 mal pro Sekunde, was einer Taktfrequenz von 5,3 Herz entspricht. Heutige Hochleistungs-Chips besitzen eine Taktfrequenz von 3 GigaHerz, sind also rund 600 Millionen Mal schneller.

Nachdem Krieg baute Zuse noch einige erfolgreiche Nachfolger. Die Z22 besaß dann schon Radioröhren und in den 60-iger Jahren wurden dann schon Transistoren verwen. Weitere Z-Modelle gab es nicht, denn 1971 kaufte Siemens die Zuse KG auf.

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Konzeption, Layout und Umsetzung: mum-systems